Modul


Allgemeine Informationen
Digitalisierung in der Produktion vom Produktentwurf bis zur Nutzungsphase
Application of digitization from product design to application
MM_16
DigProdProdE-01-MA-M
Prof.Dr.-Ing. Wellbrock, Eckhard (eckhard.wellbrock@haw-kiel.de)
Prof.Dr.-Ing. Wellbrock, Eckhard (eckhard.wellbrock@haw-kiel.de)
Wintersemester 2026/27
1 Semester
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
M.Eng. - MB - Maschinenbau Wahlmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Aufbauend auf dem erworbenen Fachwissen aus den Lehrveranstaltungen "3D-CAD/PLM/PDM" und "Techniken der digitalen Fabrik" haben die Studierenden nach erfolgreicher Teilnahme an der Lehrveranstaltung ein grundsätzliches Verständnis über die durchgängige Digitalisierung in einem Fabrikbetrieb (von der Produktidee bis zur Realisierung). Die Studierenden sind in der Lage, die wesentlichen Konzepte und Methoden sowie einschlägige Softwaretools zu erläutern und verstehen die bestehenden Verbindungen und Abhängigkeiten bei der Planung und Gestaltung digitaler Produktionssysteme. Zusammenhänge werden dabei analytisch und experimentell erarbeitet und Projektmanagement Grundfertigkeiten angewendet. Basierend auf einem Fallbeispiel können grundlegende Planungstechniken zur Steuerung einer Produktion analysiert, strukturiert und angewendet werden. Die automatisierte Montage (z. B. mit Robotern) kann analysiert, Konzepte erarbeitet und evaluiert werden. Das Vorgehen bei der Planung einer digitalen Fabrik hinsichtlich der anzuwendenden Methoden und Softwaretools kann erläutert und angewendet werden.
Die Studierenden:
- können beurteilen nach welchen Regeln, Methoden und Algorithmen Digitale Fabriken implementiert werden
- können zu einem gewählten Themenschwerpunkt recherchieren, Informationen sammeln sowie diese bewerten und interpretieren
- können ihren Lernprozess reflektieren und daraus Schlussfolgerungen für Ihre Handlungsweisen ziehen
Die Studierenden:
-können in Vorträgen und Präsentationen ihre Arbeitsergebnisse hochschulöffentlich und vor Laien vorstellen und vertreten
-vertreten in Diskussionen argumentativ, komplexe fachbezogenen Probleme und Lösungen gegenüber anderen Fachvertretern
-sind in der Lage andere Personen und heterogenen Gruppen (an)zuleiten und in der Verwendung der genutzten Software zu unterweisen
-können innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch fundierte Argumentationen aufbauen
Die Studierenden:
-begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen auf der Grundlage von Produktionsprozessen sowie Digitalisierung
-können selbstständig offene Aufgabenstellungen in dem gelehrten Umfeld bearbeiten
Angaben zum Inhalt
Aufbau der Vorlesung in folgende Lehrbereiche:
- Grundlagen der Digitalen Produktion (Planung und Steuerung fertigungstechnischer Prozesse)
- Digitale Montageplanung
- Robotik (Anwendungskonzepte moderner Roboter)
- Fabrikplanung (Strukturierung und Layoutplanung in der digitalen Fabrik)
Skript, Übungsskript , Bücher:
Wird in der Vorlesung bekannt gegeben
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Labor 2
Arbeitsaufwand
4 SWS
5,0 Leistungspunkte
48 Stunden
102 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Hausarbeit 70 %
Laborprüfung 30 %
Sonstiges
Teilnahme an den Lehrveranstaltungen M_15 Produktdatenmanagement
In diesem Modul werden Aspekte der Digitalisierung durchgängig von der Produktidee bis hin zur Produkterzeugung in einem modernen Fabriklayout vermittelt.
Inhalte aus nahestehenden Lehrveranstaltungen werden aufgegriffen und weiter vertieft, sind aber nicht zwingend erforderlich. Das Verständnis über wesentliche Elemente digitaler Produktentstehung (PDM/PLM, FEM, MES, Simulationstechniken, usw.) hilft den Studierenden produktionstechnische Anforderungen umzusetzen und Produktionseinheiten effizient zu planen. Der Fokus der Lehrveranstaltung besteht in der der durchgängigen Betrachtung des Gesamtprozesses an Stelle einer seriellen, separierten Abfolge von Einzelprozessen.