Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden begreifen das Verhalten von Werkstoffen unter besonderen Beanspruchungsbedingungen und verknüpfen durch Fallstudien ihre Kenntnisse mit dem realen Verhalten von Bauteilen/Maschinen. Unter Berücksichtigung des Materialverhaltens und auf der Grundlage theoretischer Überlegungen sind die Studierenden in der Lage, geeignete Werkstoffe zu wählen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse über die Besonderheiten von Hochleistungswerkstoffen und deren Gefügebeeinflussung und kennen die wichtigsten Oberflächenbehandlungsverfahren. In den Laborübungen erwerben die Studierenden die Fähigkeit Licht- und Elektronenmikroskope zu nutzen, die Gefüge zu deuten und Bruchflächen den wirksamen Versagensmechanismen zuzuordnen. Die Studierenden können an Hand von Fallstudien eine begründete Werkstoffauswahl treffen.
Die Studierenden können
die Zusammenhänge zwischen dem strukturellem Aufbau und den Werkstoff- bzw. Verarbeitungseigenschaften Technischer Kunststoffe und Hochleistungskunststoffe erkennen
Die Studierenden können
- Kunststoffprüfverfahren an technischen Kunststoffen und eigenen Materialproben durchführen, aufgrund der Prüfergebnisse Materialidentifizierungen vornehmen und die Ergebnisse in Relation zu den Einsatzbereichen der untersuchten Kunststoffe setzen.
Die Studierenden können
- in Gruppenarbeit die Laborversuche vorbereiten, durchführen, auswerten und beurteilen.
- zur Darstellung der erarbeiteten Ergebnisse in Gruppenarbeit die erlernten wissenschaftlichen Methoden anwenden.
Die Studierenden
- reflektieren ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen vor dem Hintergrund des praktischen, theoretischen und methodischen Wissens über die umfassende Thematik der Kunststoffauswahl, Prüfung und Identifizierung.