Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
- kennen makroökonomische Indikatoren und verstehen deren empirische Messung,
- wenden ihr Verständnis der Funktionsweise von Märkten auf gesamtwirtschaftliche Märkte an und verstehen die Unterschiede zwischen einer mikro- und makroökonomischen Betrachtung.
Sie
- kennen die Grundzüge der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, der Zahlungsbilanz und der Zentralbankbilanz,
- verstehen die Funktionsweise unterschiedlicher Wechselkurssysteme,
- sie verstehen die Ursachen für Währungskrisen und verstehen die Vor- und Nachteile fester und flexibler Wechselkurse und der Abschaffung von Wechselkursen durch Einführung einer Währungsunion.
Sie
- kennen makroökonomische Modelle und verstehen den Unterschied zwischen kurz- und langfristiger Betrachtung,
- verfügen über ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge realwirtschaftlicher, politischer und monetärer Beziehungen auf nationaler und internationaler Ebene.
Die Studierenden
- können die Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele mit Hilfe ökonomischer Indikatoren einschätzen und beurteilen,
- reflektieren alternative Operationalisierungen makroökonomischer Indikatoren kritisch,
- übertragen das Verständnis des Einflusses individueller Verhaltensweisen auf das Setzen gesamtwirtschaftlicher Anreize im Kontext gesamtwirtschaftlicher Verhaltensfunktionen (wie z.B. Konsum- und Sparfunktion) durch die Wirtschaftspolitik.
Sie
- können die Eignung gesamtwirtschaftlicher Modelle zur Erklärung und Prognose ökonomischer Entwicklungen kritisch beurteilen,
- sind in der Lage, komplexe gesamtwirtschaftlicher Wirkungszusammenhänge zu strukturieren und zu reduzieren, um daraus politische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Die Studierenden
- verfügen über ein entwickeltes und geschärftes Urteilsvermögen hinsichtlich des Einsatzes wirtschafts- und fiskalpolitischer Instrumente zur Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele auch angesichts politischer und ökonomischer Zielkonflikte,
- denken vernetzt und verknüpfen die wechselseitigen Zusammenhänge betriebswirtschaftlicher Aufgaben und Entscheidungen mit relevanten makroökonomischen Rahmenbedingungen.
Sie vertreten eigenständige Positionen zu aktuellen wirtschaftspolitischen Kontroversen und können diese wissenschaftlich fundiert begründen.
Die Studierenden können Daten zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage einer Volkswirtschaft beschreiben, vergleichen und bewerten. Sie sind in der Lage, die Ergebnisse auszuwerten und daraus in gesamtwirtschaftlichem und betrieblichen Kontext Handlungsempfehlungen abzuleiten und zu formulieren.
Die Studierenden erkennen die Bedeutung des makroökonomischen Umfelds für unternehmerische Entscheidungen. Sie reflektieren die Interdependenzen zwischen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und betriebswirtschaftlichem Handeln.