Modul


Allgemeine Informationen
Methodische Produktentwicklung
Methodical Product Design
M314
MethodProdEn-01-BA-M
Prof. Dr. Hasenpath, Jochen (jochen.hasenpath@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Weychardt, Jan Henrik (jan.henrik.weychardt@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Hasenpath, Jochen (jochen.hasenpath@haw-kiel.de)
Prof. Dr.-Ing. Malletschek, Andreas (andreas.malletschek@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Weychardt, Jan Henrik (jan.henrik.weychardt@haw-kiel.de)
Wintersemester 2026/27
1 Semester
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.Eng. - SB - Schiffbau und Maritime Technik (6 Sem.) Wahlmodul
B.Eng. - MB - Maschinenbau Produktionstechnologie Wahlmodul
B.Eng. - MB - Maschinenbau Digitale Fabrik Wahlmodul
B.Eng. - EOE - Erneuerbare Offshore Energien Wahlmodul
B.Eng. - MB - Maschinenbau Entwicklung und Konstruktion Verpfl. Wahlmodul, PVO §3
B.Eng. - MB - Maschinenbau Allgemeiner Maschinenbau Verpfl. Wahlmodul, PVO §3

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
• kennen die methodischen Verfahren, Werkzeuge und Kreativitätstechniken
- zum Klären der Aufgabenstellung,
- zur Erstellung von Funktionsstrukturen,
- zum Aufbau von Morphologischen Kästen,
- zur Generierung verschiedener Varianten zur Lösung technische Aufgabenstellungen, sowie
- zur technischen und wirtschaftlichen Bewertung der Varianten
• kennen den methodischen Ansatz der VDI-Richtlinien 2221/2222 sowie 2225 und das Prozessmodell ME310
• wissen um die gesetzlichen Rahmenbedingungen unter denen Konstruktionsabteilungen in Unternehmen arbeiten und berücksichtigen diese bei ihrer Konstruktion und der Erstellung der notwendigen technischen Unterlagen für Fertigung und Vertrieb.
Die Studierenden
• wenden den methodischen Ansatz der VDI-Richtlinien 2221/2222 sowie das Prozessmodell ME310 an.
• entwickeln organisatorische Maßnahmen zur Durchführung der methodischen Ansätze.
• analysieren Probleme und entwickeln selbstständig einige Varianten durch Anwendung der Kreativitätstechniken zu deren Lösung,
• passen die Methoden an die Problemstellungen an.
• stufen Anforderungen nach ihrer Wichtigkeit ein.
• prüfen z.B. Konzepte und (Teil-)Entwürfe durch Rapid Prototyping (RP).
• bewerten Lösungen mit Bewertungsverfahren, die dem fortschreitenden Konkretisierungsgrad angemessen sind.
• unterteilen die technische Gesamtfunktion einer Maschine in Teilfunktionen und ordnen den Funktionen selbst erarbeitete Lösungen zu.
• generalisieren Problembeschreibungen und beschreiben diese um daraus thematisch gegliederte Einzelanforderungen abzuleiten und schriftlich festzuhalten.
• erkennen, definieren und dokumentieren Probleme technischer Art und deren Umfeld.
Die Studierenden
• können in Vorträgen und Präsentationen ihre Arbeitsergebnisse hochschulöffentlich vorstellen und verteidigen.
• vertreten in Diskussionen mit anderen Fachvertreter/inne/n sowie auch mit Fachfremden argumentativ nachvollziehbar komplexe fachbezogene Problemstellungen und deren Lösungen.
• können sich fachlich und empathisch in heterogene Gruppen eingliedern.
• können innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch und methodisch fundierte Argumentationen aufbauen.
• treten nach außen hin geschlossen als Gruppe auf, präsentieren und verteidigen ihre Ergebnisse in Form eines technisch orientierten Berichtes wobei sie lernen sich kurz, präzise und zielgruppenorientiert auszudrücken.
• diskutieren Meinungsverschiedenheiten innerhalb einer Gruppe und erfahren die Notwendigkeit gruppeninterner Absprachen und Festlegungen.
Die Studierenden
• begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen auf der Grundlage der Inhalten und Erfahrungen aus diesem Modul.
• können selbstständig offenen Fragestellungen bearbeiten.
• gehen ressourcenschonend mit RP um - es werden nur freigegebene Modelle gedruckt.
• reflektieren die eigenen Einstellungen, Befindlichkeiten, Werte, Überzeugungen und Haltungen vor dem Hintergrund des theoretischen und methodischen Wissens diese Moduls
• reflektieren die eigene professionelle Identität.
• können die eigenen beruflichen Entscheidungen angesichts gesellschaftlicher Erwartungen und Folgen begründen, bewerten und gegebenenfalls begründet revidieren.
Angaben zum Inhalt
Klären der Aufgabenstellung
Funktionsstrukturen
Morphologischer Kasten
Kreativitätstechniken
RP
Gestaltungsgrundregeln, -prinzipien und -richtlinien
Bewertungsverfahren
Allgemeine und spezielle Bewertung der Werkzeuge
Conrad, K.-J.: Taschenbuch der Konstruktionstechnik; Hanser; München; 2008
Ehrlenspiel, K.: Integrierte Produktentwicklung; Hanser; München; 2013; ISBN 3-446-22119-0
Feldhusen, J.; et al.: Pahl/Beitz: Konstruktionslehre, Springer, ab 6. Aufl., ISBN 3-540-22048-8
Hasenpath, J.: Skript PRE in der aktuellen Version
Weychardt, J.H.: Skript PRE in der aktuellen Version
N.N.: VDI-Richtlinie 2221/2222/2225, Berlin: Beuth
Schlecht, B.: Maschinenelemente, Pearson, ab 1. Aufl., ISBN 3-8273-7145-7
Wittel, H. et al.: Roloff/Matek - Maschinenelemente, Vieweg, ab 17. Aufl., ISBN 3 528 17028 X
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Labor 2
Arbeitsaufwand
4 SWS
5,0 Leistungspunkte
48 Stunden
102 Stunden
Modulprüfung
Für die Zulassung zu Prüfungen ab dem 4. Semester müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
‐ alle Prüfungen der ersten beiden Semester müssen erfolgreich abgeschlossen sein.
‐ das Vorpraktikum von 12 Wochen Dauer muss absolviert sein. Näheres regelt die Praktikumsrichtlinie des Fachbereiches.
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Projektbezogene Arbeiten 100 %
Sonstiges
Es werden Kompetenzen vorausgesetzt, die in den Modulen Maschinenelemente, CAD, Mathematik, Statik und Festigkeitslehre sowie Fertigungstechnik erworben werden.
Die Prüfung setzt sich wie folgt gewichtet zusammen aus folgenden Teilen:
1. Vier semesterbegleitende Testate (40%)
2. eine Abschlusspräsentation (20%)
3. eine Abschlussdokumentation (40%)

ACHTUNG: Im Sommersemester wird keine Lehrveranstaltung angeboten sondern nur für Nachholende die Prüfung!