Modul


Allgemeine Informationen
Digitaltechnik
Digital Circuit Theory
DIG
DigTech-01-BA-M
Prof. Dr. Jetzek, Ulrich (ulrich.jetzek@haw-kiel.de)
Dipl.-Ing. Dittmann-Wunderlich, Jens (jens.dittmann@haw-kiel.de)
Dipl.-Ing. Hoffmüller, Jan (jan.hoffmueller@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Jetzek, Ulrich (ulrich.jetzek@haw-kiel.de)
Dipl.Ing. Sieloff, Maike (maike.sieloff@haw-kiel.de)
Sommersemester 2026
1 Semester
In der Regel im Sommersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.Eng. - Wing - Wirtschaftsingenieurwesen - Elektrotechnik (PO 2025, V2) Wahlmodul
B.Sc. - INF - Informatik (PO 2021,V1) Wahlmodul
B.Eng. - E - Elektrotechnik (PO 2023, V4) Pflichtmodul
B.Eng. - E - Elektrotechnik (PO 2017, V3) Pflichtmodul
B.Eng. - Wing - Wirtschaftsingenieurwesen - Elektrotechnik (PO 2017, V1) Wahlmodul
B.Eng. - Ming - Medieningenieur/-in (PO 2018, V1 + PO 2021, V2) Wahlmodul
B.Eng. - Wing - Wirtschaftsingenieurwesen - Elektrotechnik (PO 2017, V1) Kommunikationstechnik Verpfl. Wahlmodul, PVO §3
B.Eng. - Me (PO 2024) - Mechatronik (PO 2024, V5) Pflichtmodul
B.Eng. - Wing - Wirtschaftsingenieurwesen - Elektrotechnik (PO 2025, V2) Informationstechnik Verpfl. Wahlmodul, PVO §3

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
- verstehen die Gesetze und Regeln der Boole'schen Algebra
- verstehen, was es bedeutet eine logische Funktkion zu minimieren
- kennen den Aufbau und die Funktionsweise der grundlegenden digitaltechnischen Bauelemente, wie z.B. Multiplexer, Decoder, Volladdierer.
- verstehen den Aufbau und die Funktionsweise von Speicherelementen wie Latches und Flipflops
- verstehen den Aufbau von Zustandsautomaten und ebenso, was eine Folgezustandstabelle und ein Zustandsdiagramm sind, und wofür diese gebraucht werden.
- verstehen die wichtigsten Zahlensysteme (Dual-, Oktal-, Dezimal- und Hexadezimalsystem), wie man zwischen Zahlensystemen konvertiert und auch, wie man grundlegende Operationen wie Addition und Multiplikation im Dualsystem ausführt.
- verstehen das Konzept der Hardwarebeschreibungssprache VHDL
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit
1. Schaltungen der Digitaltechnik in ihrem Logik- und Zeitverhalten zu analysieren.
2. digitaltechnische Schaltungen mit kombinatorischer und sequentieller Logik zu entwerfen
3. Zustandsautomaten als Moore- oder Mealy-Automaten zu entwerfen.
4. Schaltungen der Digitaltechnik in Form eines Schaltplans (schematic) zu entwerfen und auf einem FPGA zu implementieren.
5. Schaltungen der Digitaltechnik zu simulieren, aufzubauen, zu testen und zu dokumentieren.
Die Studierenden lernen in diesem Modul problembezogene Aufgabenstellungen in kleinen Teams zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Die Studierenden lernen, wie man systematisch und strukturiert definierte Vorgaben in eine digitaltechnische Schaltung umsetzt.
Angaben zum Inhalt
1. Logische Funktionen (Boole’sche Algebra, Mimierung logischer Funktionen, KV-Diagramme)
2. Datenpfadkomponenten (Multiplexer, Demultiplexer, Prioritätsencoder, Komparator, Halb- und Volladdierer, Ripple-Carry- und Carry-Look-Ahead-Addierer)
3. Latches und Flipflops - Aufbau, Funktionsweise und Anwendungen
4. Schieberegisterschaltungen
5. Entwurf synchroner Zustandsautomaten
6. Entwurf synchroner Zähler
7. Zahlensysteme, Konvertierung zwischen Zahlensystemen, 1-er und 2-er-Komplement, Subtraktion mittels 2-er-Komplement
8. Einführung in VHDL
9. Einführung in Codes
10. Technologien digitaler Bauelemente
11. Programmierbare Logik (PLD, FPGA)
1. J. Reichardt: "Lehrbuch Digitaltechnik - Eine Einführung mit VHDL", Oldenbourg Verlag, 4. Auflage, 2016
2. Woitowitz / Urbanski: „Digitaltechnik“, Springer Verlag, 5.Auflage, 2007
3. Klaus Beuth: „Digitaltechnik“, Vogel, 13.Auflage, 2006
4. Klaus Fricke: „Digitaltechnik“, Vieweg Verlag, 5.Auflage, 2007
5. Tietze/Schenk: „Halbleiter-Schaltungstechnik“, Springer, 12. Auflage, 2002
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Labor 1
Lehrvortrag 2
Übung 1
Arbeitsaufwand
4 SWS
5,0 Leistungspunkte
48 Stunden
102 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Laborprüfung 0 % Labortestat. Die in SoSe 2024 bestehende Teilprüfung "Übung" wird bei nicht abgeschlossener Modulprüfung auf die neue Teilprüfung "Laborprüfung" angerechnet.
Klausur 120 Minuten 100 %
Sonstiges
Modul "Elektronik"
Alle Laborberichte müssen durch Testat anerkannt sein.