Modul


Allgemeine Informationen
Supply Chain und Operations Management
Supply Chain and Operations Management
SCOM
Prof. Dr. Weber, Marc-André (marc-andre.weber@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Lorenzen, Klaus Dieter (klaus.lorenzen@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Lorenzen, Klaus Dieter (klaus.lorenzen@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Weber, Marc-André (marc-andre.weber@haw-kiel.de)
Akkreditierung WiSe - Version erstellt für die Akkreditierung_Modul wird künfitg angeboten im WiSe
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.A. - BWL BA - Betriebswirtschaftslehre Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden können
- Begriffe und Konzepte des #SupplyChainManagements und des #OperationsManagements voneinander abgrenzen und einordnen
- die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Gestaltung von Wertschöpfungsketten bewerten
- Vor- und Nachteile sowie Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Methoden und Konzepte zur Gestaltung betrieblicher und überbetrieblicher (auch internationaler) Wertschöpfungsketten und -prozesse benennen
- die Zusammenhänge zwischen Produktentwicklung, darauf basierender Prozesse zur Produktrealisierung und organisatorischer Strukturen, in welche die Prozesse integriert sind, beschreiben
- kennen ausgewählte Ansätze der innerbetrieblichen Produktionsplanung und -steuerung und können diese mit ihren Vor- und Nachteilen beschreiben
Die Studierenden können
- auf Basis wissenschaftlicher Methodiken erste Lösungsvorschläge zur (strategischen) Gestaltung des Supply Chain Managements und des Operations Managements entwickeln,
- beurteilen, welche Methoden und Gestaltungsvarianten für die Bearbeitung offener und komplexer betrieblicher Fragestellungen am besten geeignet sind und ihre Wahl begründen
Die Studierenden können
- gemeinsam mit anderen Studierenden kooperativ Lösungen erarbeiten
- innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch und methodisch fundierte Argumentationen zur Verteidigung aufbauen
Die Studierenden können
- die eigenen fachlichen Entscheidungen mit theoretischem und methodischem Wissen begründen
- können selbstständig offene Aufgabenstellungen bearbeiten
- reflektieren die eigenen Einstellungen und die fachlichen Entscheidungen vor dem Hintergrund des theoretischen und methodischen Wissens und angesichts gesellschaftlicher Erwartungen und Folgen
Angaben zum Inhalt
Supply Chain Management, insb. Beschaffung
1 Grundlagen des Supply Chain Managements und der Beschaffung (#Einkauf, #SupplyChainManagement)
2 Wirtschaftliche Bedeutung und Definition der Ziele
3 Analyse der Gestaltungsfelder
4 Gestaltungsalternativen für das Supply Chain Management und die Beschaffung
5 Alternativenbewertung und –auswahl
6 Erfolgskontrolle

Operations Management (mit Fokus auf industrielle Produktionsunternehmen)
- Einführung in das #OperationsManagement , Verdeutlichung der Bedeutung der industriellen Produktion in Deutschland
- #Wettbewerbsfaktoren und #Kernkompetenzen (#Vision, #Mission, #Unternehmensziele #Zeit, #Qualität und #Kosten)
- Strategische Gestaltung der #Wertschöpfung (Kerkompetenzen, Integration des Unternehmens in #Lieferketten)
- #Aufbauorganisation und #Ablauforganisation eines Unternehmens , #Prozessklassen und #Prozessebenen
- #Operationstypologien (#Produtionsmengen, #Erzeugnisstrukturen, #Variantenvielfalt, #Kundenbezogenheit und #Kundenauftragsentkopplungspunkt, #Nachfrageschwankungen, kundenseitige #Prozesswahrnehmung)
- #Produktlebenszyklen
- #Produktentwicklungsprozesse und Ergebnisse (#Stücklisten, #Nummernsysteme)
- Arbeitswirtschaftliche Aspekte (#Entgeltgestaltung und #Zeitwirtschaft)
- #Arbeitsplanung
- #Produktionsorgsanisation (#Fertigungsprinzipien #Werkstättenfertigung und #Fließfertigungen, #Durchlaufzeiten, #Taktung, #Kapazitätsplanung, logistische #Wirkmodelle [#Trichtermodell])
- #Arbeitssystemgestaltung (unter Beachtung arbeitswissenschaftlicher Aspekte)
- Grundzüge der #Produktionsplanung und #Produktionssteuerung (#Primärbedarfsermittlung, #Materialbedarfsermittlung, #Durchlaufterminierung, #Kapazitätsabgleich, #Auftragsfreigabe, #Feinterminplanung und #Reihenfolgeplanung)
- Grundzüge des #Leanmanagements
- Grundzüge des #Qualitätsmanagements nach #DIN-EN-ISO-9001
Vorlesungsteil Beschaffungsmanagement
-Lorenzen, Klaus Dieter und Wilfried Krokowski: Einkauf, Studienwissen kompakt. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2. Auflage 2023
-Hartmann, Horst: Materialwirtschaft: Organisation, Planung, Durchführung, Kontrolle, 9., Aufl. Gernsbach: DBV, 2015

Vorlesungsteil Operations Management
-Wiendahl, H.-P. / Wiendahl, H.-H.: Betriebsorganisation für Ingenieure, Hanser 9. Aufl. München 2020
-Grabner, T.: Operations Management, Springer 4. Aufl. Wiesbaden 2018

Weitergehende Informationen (z.B. Vorlesungsunterlagen, aktuelle Informationen, weiterführende Hinweise, …) zu den Lehrveranstaltungen dieses Moduls finden Sie im eLearning System (lms) der Fachhochschule. Suchen Sie dort bitte nach „SCOM“, da Kurse für die vom Institut für Supply Chain und Operations Management angebotenen Module mit diesen Buchstaben beginnen (also „SCOM Operations Management“ und „SCOM Beschaffung“ usw.).
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Lehrvortrag + Übung 3
Lehrvortrag + Übung 3
Arbeitsaufwand
6 SWS
5,0 Leistungspunkte
72 Stunden
78 Stunden
Modulprüfung
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Klausur 120 Minuten 100 %
Sonstiges
Lehrvortrag mit Aussprache und Übungen verteilt sich folgt: 3 SWS „Supply Chain Management/Beschaffung“, 3 SWS „Operations Management“

Die Klausur setzt sich inhaltlich aus zwei Teilen zusammen. Der Teil „Operations Management“ geht mit 50% und der Teil „Supply Chain Management/Beschaffung“ mit 50% in die Gesamtmodulnote ein. Für ein erfolgreiches Bestehen der Modulprüfung muss die Summe beider Teile (Punkte Teil OM + Punkte Teil SC) mindestens 50% der Maximalpunktzahl über beide Klausuren erreichen.

Dieses Modul wird grundsätzlich deutschsprachig angeboten. Stehen entsprechende Lehrkapazitäten zur Verfügung, dann wird es ergänzend auch englischsprachig angeboten. Für die englischsprachige Variante existiert eine eigene Modulbeschreibung. Eine Kombination verschiedensprachiger Teile in der Prüfung ist nicht zulässig.