Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Modul kennen die Studierenden multivariate statistische Verfahren, um entscheidungsrelevante Informationen zu gewinnen und zu analysieren. Insbesondere können sie
• den Beziehungszusammenhang von Variablen, Messniveau und Art des untersuchten Problems erkennen,
• die Bedeutung der statistischen Versuchsplanung einschätzen,
• homogene Teilmengen in einer heterogenen Grundgesamtheit identifizieren,
• Gruppenunterschiede anhand mehrerer Merkmale analysieren,
• datenanalytisch-strukturprüfend Mittelwertunterschiede mehrerer Gruppen testen.
Sie kennen das Anwendungspotenzial quantitativer Methoden und sind in der Lage, diese - nach entsprechender Einarbeitung in die Problemstellung - auf weitere wirtschaftswissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Zusammenhänge zu übertragen. Die Studierenden beherrschen die in der Lehrveranstaltung eingesetzte Statistik-Software und interpretieren die entsprechenden Outputs.
Sie setzen dabei das Instrument der rechnerunterstützten Datenanalyse insbesondere im Hinblick auf Manipulationsmöglichkeiten verantwortungsvoll ein und sind auch als Adressat von Informationen als Ergebnis statistischer Analysen in der Lage, diese kritisch zu hinterfragen.
Die Studierenden können zu einem gewählten Themenschwerpunkt recherchieren, Informationen sammeln, bewerten und wissenschaftlich belegen.
Sie sind in der Lage, Recherche- und Analyseergebnisse adäquat zu präsentieren und auch fachfremden Personen verständlich zu explizieren.