Modul


Allgemeine Informationen
Baustofftechnologie II
Technology of construction materials II
10400
BaustoTech2-01-BA-M
Prof. Dr. Reichling, Kenji (kenji.reichling@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Reichling, Kenji (kenji.reichling@haw-kiel.de)
Sommersemester 2026
1 Semester
In der Regel im Sommersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.Eng. - BauIng - Bauingenieurwesen Pflichtmodul
B.Eng. - BauIng - Bauingenieurwesen (in Planung ab WiSe26/27) Pflichtmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden
- erläutern die mechanischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften der in diesem Modul behandelten Baustoffgruppen (Mörtel, Mauerwerk, Holz, Glas).
- beschreiben typische Schadensmechanismen und deren Ursache-Wirkungs-Beziehungen.
- erklären die Relevanz externer Einwirkungen (Feuchte, Temperatur, Lasten) auf das Materialverhalten der jeweiligen Baustoffe.
- ordnen Herstellungsprozesse, Klassifizierungen und Normgrundlagen systematisch ein.
Die Studierenden
- analysieren einfache konstruktive Aufgabenstellungen und wählen geeignete Baustoffe begründet aus.
- bewerten unterschiedliche Baustoffe hinsichtlich Tragverhalten, Dauerhaftigkeit und normativen Anforderungen.
- recherchieren relevante Normen für Mörtel, Mauerwerk, Holz, Glas sowie Beton und übertragen diese auf konkrete Prüf- und Bemessungsaufgaben.
- führen Laborprüfungen zu Mörteln, Frisch- und Festbeton, Holz und Metallen normgerecht durch.
- interpretieren Messwerte vor dem Hintergrund normativer Grenzwerte und validieren die Messergebnisse (Plausibilität, Messunsicherheit).
- entwickeln einfache Lösungsansätze für praxisorientierte Materialprobleme (z. B. optimierter Beton-Mischungsentwurf) und prüfen diese anhand der Normvorgaben.
Die Studierenden
- diskutieren baustofftechnische Fragestellungen fachlich fundiert in der Gruppe und vertreten unterschiedliche Lösungswege argumentativ.
- strukturieren Arbeitsschritte in Laborgruppen und übernehmen Verantwortung für definierte Rollen (Messung, Protokoll, Auswertung).
- kommunizieren Laborergebnisse präzise, nachvollziehbar und adressatengerecht in Kurzberichten.
- kooperieren bei der Planung und Durchführung von Prüfaufgaben und berücksichtigen sicherheitsrelevante Vorgaben.
Die Studierenden
- reflektieren den eigenen Lern- und Arbeitsprozess im Labor sowie typische Fehlerquellen und entwickeln Verbesserungsansätze.
- begründen Entscheidungen zur Baustoffauswahl und Prüfmethode auf Basis von Fachliteratur, Normen und Messdaten.
- beurteilen die Auswirkungen technischer Entscheidungen (Sicherheit, Nachhaltigkeit, Ressourceneinsatz).
- kennen grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und übertragen diese auf Prüfaufgaben.
Angaben zum Inhalt
Im Rahmen der Vorlesung (2 SWS wöchentlich):
- Herstellprozesse, Anwendung, Eigenschaften und Prüfung von Mörteln (z.B. Estriche, Putze)
- Mauerwerk (Mauermörtel und Mauersteine)
- Holz
- Glas
- Grundlagen des Bauordnungsrechts

Im Rahmen der Laborübung (2 SWS, zweiwöchentlich), u.a.
- eigenverantwortliche Vorbereitung und Durchführung von Baustoffprüfungen in Gruppen von i.d.R. 2 bis 3 Studierenden an je 4 Tischen.
- Mischungsentwurf (Beton)
- Frisch und Festbetonprüfungen
- Prüfung von Metallen (Festigkeitsprüfungen)
- Prüfung von Holz (u.a. Sortierung, Festigkeitsprüfungen)
- Reichling, K.: unveröffentliche Vorlesungsunterlagen, FH Kiel.
- Neroth, Günther; Vollenschaar, Dieter (Hrsg.): Wendehorst Baustoffkunde, Grundlagen – Baustoffe – Oberflächenschutz, Vieweg+Teubner Verlag
Weber, Robert: Guter Beton, Verlag Bau+TechnikPickhardt, Roland,
- Zimmer, Uwe P.; Reuter, Hans-Heinrich: Betonprüfung kompakt. Die 30 wichtigsten Untersuchungen in Wort und Bild. Verlag Bau+Technik
- Scholz, Wilhelm: Baustoffkenntnis. Werner-Verlag.
- Betontechnische Daten, von Zement- und Betonherstellern
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Labor 2
Lehrvortrag 2
Arbeitsaufwand
4 SWS
5,0 Leistungspunkte
48 Stunden
102 Stunden
Modulprüfung
Bei der Lehrform „Labor“ handelt es sich um eine verpflichtende Veranstaltung gemäß PVO §3 Absatz 8. Die Laborprüfung ist u.a. dann bestanden, wenn 80% der Laborveranstaltungen besucht wurden. Weitere Voraussetzung ist die Abgabe eines angemessenen Laborberichts (Praktikumsheft). Die Beurteilung des Laborberichts obliegt dem Modulverantwortlichen.
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Absatz 2 PVO Benotet Anmerkung
Klausur im schriftlichen Antwort-Wahlverfahren 90 Minuten 100 %
Laborprüfung 0 % Praktische Laborübungen und semesterbegleitende Anfertigung von einem Bericht
Sonstiges
Erfolgreich abgeschlossene Module:
- Baustofftechnologie I
- Bauchemie und Umweltverträglichkeit