Module


General information
Capstone 1 (Integrationsmodul)
Capstone 1
BABWLP‐CAP1
Caps1IntegrM-01-BA-M
Prof. Dr. Wocken, Meike (meike.wocken@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Wocken, Meike (meike.wocken@haw-kiel.de)
Wintersemester 2025/26
1 Semester
In der Regel jedes Semester
Deutsch
Curricular relevance (according to examination regulations)
Study Subject Study Specialization Study Focus Module type Semester
B.A. - BWL - Betriebswirtschaftslehre (letzte Aufnahme SoSe 2024) Pflichtmodul

Qualification outcome
Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden besitzen ein Grundlagenwissen der relevanten
Kompetenzelemente (siehe Modulinhalte) gemäß der International Competence Baseline (ICB) der International Project Management Association (IPMA), einem der weltweit führenden Dachverbände für Projektmanagement. Siehe hierzu die aktuelle Version ICB 4 (online: https://www.gpm-ipma.de/fileadmin/user_upload/Wissen/standard-icb4-projektmanagement-deutsch.pdf) mit den 3 PM-Kompetenzbereichen, die in Summe 29 Kompetenzelemente (10 People, 5 Perspective, 14 Practices) aufweisen:
• 1) Kontextkompetenz
• 2) Verhaltenskompetenz
• 3) Technische Kompeten
Die Teilnehmer/-innen können
• die grundlegenden Charakteristika von Projekten, die Differenzierung in
Projektarten, in Organisationsformen und die grundlegenden
Projektmanagementprozesse sowie Vorgehensweise und Vorgehensmodelle kompetent beschreiben,
• die standardisierten Strukturkategorien des Projektmanagements diskutieren und
auf komplexe Vorhaben abbilden,
• Projekte auf Basis internationaler Standards planen und in den betrieblichen
Kontext integrieren,
• Projekte lenken und die Planung dem Projektfortschritt anpassen,
• Projektverläufe analysieren und Optimierungspotenziale erkennen und nutzen,
• den Projektstatus kommunizieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
• die grundlegenden Kompetenzbereiche für erfolgreiche Projektarbeit in
Unternehmen bewerten und auf realitätsnahe Beispiele anwenden.
Die Studierenden
• haben die Möglichkeit der engen Verknüpfung mit Experten und Veranstaltungen
der Kieler Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement, zur
Gruppe und zum Programm siehe: http://www.gpmipma.
de/ueber_uns/regionen/kiel.htm. Hierüber können sie die Vorteile bzw. den Nutzen
von Netzwerken und gleichzeitig die Rollen- und Perspektivenvielfalt der Beteiligten an
Projekten unmittelbar erleben.
• Sie können ihre kommunikativen Fähigkeiten im Dialog mit externen Experten
weiter entwickeln und ihre Offenheit für Kommunikation in einem in der Regel
ungewohnten neuen Kontext steigern.
• Inhaltlich können sie ihr „neues“ Fachwissen im Dialog mit diesen Experten
kritisch reflektieren.
Die Studierenden können mit ihrem Basiswissen bereits die Grundlagen für eine optionale PM-Zertifizierung erhalten, siehe hier das Basiszertifikat der GPM: https://www.gpm-ipma.de/weiterbildung-mit-zertifikat/projektmanagement/gpm-basislevel. Diese Option wird außerhalb des Moduls, aber in Verbindung mit IdW-Kursen, jeweils nach Verfügbarkeit von Trainern und nach Bedarf angeboten.
Die Studierenden erlangen eine umfassende State-of-the-Art
Projektmanagementausbildung auf Basis eines internationalen Projektmanagement-Standards
(IPMA) mit dem Fokus auf Handlungskompetenz, um ihre Employabilität zu fördern.
Content information
1. Projekt, Projektmanagement, Projektarten, PM-Prozesse, Vorgehensmodelle
2. Erfolgsmerkmale von
Projekten und Projektmanagement mit Bezug zu agilen Ansätzen
3. Projektumfeld und Interessengruppen („interested parties“)
4. Projektanforderungen und Projektziele
5. Strukturierung von Projekten und Organisationsformen von
Projekten
6. Projektaufwandsschätzungen
7. Projektstart
8. Projektplanung (Phasenplanung, Ablauf- und Terminplanung von
Projekten)
9. Risikomanagement: Risiken und Chancen
10. Qualitätsmanagement in Projekten
11. Verhaltenskompetenz in Projekten und Kommunikation,
Teamarbeit und Problemlösung
12. Controlling und Ressourcenmanagement
13. Werkzeuge in der Projektarbeit
14. Trends in der Projektarbeit - neue Arbeits- und Organisationsformen

Abweichungen in Absprache mit den Teilnehmern
1.Folien- und Aufgabensammlung
2. Allgemeine Literatur (jeweils aktuellste Auflage, wenn nicht anders
angegeben):
- Bea, F. X./ Scheurer, S./ Hesselmann, S.: Projektmanagement, UTB
- De Marco, T.: Der Termin. Ein Roman über Projektmanagement,
Hanser
- De Marco, T./Lister, T.: Wien wartet auf Dich!: Produktive Projekte und Teams, Hanser
- GPM (Hrsg.): Kompetenzbasiertes Projektmanagement (PM4) - Handbuch für Praxis und Weiterbildung im Projektmanagement in zwei Bänden, 2019, alternativ: https://www.gpm-ipma.de/fileadmin/user_upload/Wissen/standard-icb4-projektmanagement-deutsch.pdf
- Mangold: IT-Projektmanagement kompakt, Spektrum Akademischer
Verlag
- Schelle, H./Linssen, O.: Projekte zum Erfolg führen: Projektmanagement systematisch und kompakt, dtv Beck Wirtschaftsberater
- Timinger, H.: Modernes Projektmanagement: Mit traditionellem, agilem und hybridem Vorgehen, Wiley
- Timinger, H.: Modernes Projektmanagement in der Praxis: Mit System zum richtigen Vorgehensmodell, Wiley
- und aktuelle Veröffentlichungen aus Fachjournalen
Teaching formats of the courses
Teaching format SWS
Lehrvortrag + Übung 4
Workload
4 SWS
5,0 Credits
48 Hours
102 Hours
Module Examination
Method of Examination Duration Weighting wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Graded Remark
Klausur 120 Minutes 70 %
Übung 30 % Es gibt im Rahmen der Vorlesungen 6 aufeinander aufbauende Übungen.
Miscellaneous
Gastreferenten (IPMA, PMI und andere) zu ausgewählten Themen und kennenlernen des PM-Netzwerkes in Schleswig-Holstein:
1. Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihr neues Fachwissen im Dialog mit Praxisvertretern und externen Experten kritisch zu reflektieren und eine eigene Position zu definieren. Sie können hierüber externe Kontate aufbauen und die Vorteile bzw. den Nutzen von Netzwerken erfahren.
2. Es besteht die Möglichkeit der engen Verknüpfung mit Experten und Veranstaltungen der Kieler Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement, zur Gruppe und zum Programm siehe:
https://www.gpmipma.
de/ueber_uns/regionen/kiel.html

Die Integration von Teilprüfungen in dieses Modul zielt darauf ab, ein breites Spektrum an Kompetenzen bei den Studierenden zu entwickeln. Diese Methode ermöglicht es, sowohl interpersonelle, methodische als auch analytische Fähigkeiten zu fördern. Einerseits werden Studierende dabei unterstützt, Fertigkeiten in der klaren und effektiven Kommunikation komplexer Inhalte zu entwickeln, was Selbstvertrauen und teilweise Präsentationsgeschick (auch bei Übungen) einschließt. Andererseits wird der Schwerpunkt auf das selbstständige Eintauchen in spezifische Themen gelegt, was eine intensive Recherche, kritische Analyse und die Fähigkeit, Gedanken detailliert und strukturiert schriftlich auszudrücken, erfordert.

Darüber hinaus bereitet diese Herangehensweise die Studierenden besser auf die vielfältigen Anforderungen des Arbeitsmarktes vor. Durch die unterschiedlichen Bewertungsformate wird auch eine umfassendere und differenziertere Leistungsbewertung ermöglicht, die den individuellen Stärken und Schwächen der Studierenden Rechnung trägt. Dieses Vorgehen fördert nicht nur ein tieferes Verständnis des Lernstoffs, sondern auch die Entwicklung wichtiger beruflicher Fähigkeiten.