Modul


Allgemeine Informationen
Werkzeugmaschinen und CAM
Machinetools and Computer Aided Manufacturing
M304
WerkzMaschCA-01-BA-M
Prof. Dr. Strauß, Henning (henning.strauss@haw-kiel.de)
Prof. Dr. Strauß, Henning (henning.strauss@haw-kiel.de)
Wintersemester 2026/27
1 Semester
In der Regel im Wintersemester
Deutsch
Studiengänge und Art des Moduls (gemäß Prüfungsordnung)
Studiengang Vertiefungsrichtung Schwerpunkt Modulart Fachsemester
B.Eng. - MB - Maschinenbau Entwicklung und Konstruktion Wahlmodul
B.Eng. - MB - Maschinenbau Allgemeiner Maschinenbau Verpfl. Wahlmodul, PVO §3
B.Eng. - MB - Maschinenbau (7 Sem.) Wahlmodul
B.Eng. - MB - Maschinenbau Produktionstechnologie Verpfl. Wahlmodul, PVO §3
B.Eng. - MB - Maschinenbau Digitale Fabrik Wahlmodul

Kompetenzen / Lernergebnisse
Kompetenzbereiche: Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen; Kommunikation und Kooperation; Wissenschaftliches Selbstverständnis/Professionalität.
Die Studierenden erarbeiten die Grundkenntnisse des Aufbaus der Elemente von Werkzeugmaschinen.
Sie lernen die spezifischen Einsatzgebiete und Prozessparameter für einen wirtschaftlich sinnvollen Einsatz kennen.
Sie analysieren den Aufbau von CNC-Programmen und haben in Gruppenübungen diese selbstständig über CAD/CAM Kopplungen und Programmierung nach DIN 66025 erstellt. Darüber hinaus haben die Studierenden an Werkzeugmaschinen die selbst erstellten Programme unter Aufsicht eingefahren.
Weiterhin lernen die Studierenden die entscheidenden Unterschiede bei der Programmierung der Werkzeugmaschinen kennen und haben sich mit den notwendigen peripheren Bereichen wie Betriebsdatenerfassung, Werkzeugverwaltung und Störungen auseinandergesetzt.
Die Studierenden:
- können beurteilen nach welchen regeln, Methoden und Algorithmen Werkzeugmaschinen aufgebaut werden
- können zu einem gewählten Themenschwerpunkt recherchieren, Informationen sammeln sowie diese bewerten und interpretieren
- können relevante Forschungsaufgaben ableiten und ausformulieren, sowie die gängigen Softwarelösungen in der Praxis anwenden
- können Ihren Lernprozess reflektieren
Die Studierenden:
- können in Vorträgen und Präsentationen ihre Arbeitsergebnisse hochschulöffentlich und vor Laien vorstellen und vertreten
- vertreten in Diskussionen argumentativ, komplexe fachbezogenen Probleme und Lösungen gegenüber anderen Fachvertretern
- sind in der Lage andere Personen und heterogenen Gruppen (an)zuleiten und in der Verwendung der genutzten Software zu unterweisen
- können innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch fundierte Argumentationen aufbauen
Die Studierenden:
-begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen auf der Grundlage von Produktionsprozessen sowie Digitalisierung
-können selbstständig offene Aufgabenstellungen in dem gelehrten Umfeld bearbeiten
Angaben zum Inhalt
Entwicklung von der konventionellen zur CNC gesteuerten Werkzeugmaschine
Aufbau von Werkzeugmaschinen und deren Baugruppen (Hauptspindel, Vorschubantriebe, Gestell, Werkzeugschnittstellen, Werkzeugmagazine, usw.)
Digitale Steuerung, Aufbau von CNC-Maschinen
Koordinatensysteme, DIN 66217, Aufbau von Wegmesssystemen, Bezugspunkte
Programmaufbau nach DIN 66025
Programmierung und Datenfluss CAD/CAM
Übersicht der Programmierverfahren, Unterschiede der Steuerungen

Gruppenübung: Programmierung Fräsen und Drehen in der steuerungsspezifischen Sprache der CNC-Maschine
Weck, Brecher: Werkzeugmaschinen 1-5
Kief: NC Handbuch
Conrad: Taschenbuch der Werkzeugmaschinen
Programmierhandbuch CNC

Skript des Dozenten
Lehrformen der Lehrveranstaltungen
Lehrform SWS
Lehrvortrag 2
Labor 2
Arbeitsaufwand
4 SWS
5,0 Leistungspunkte
48 Stunden
102 Stunden
Modulprüfung
Die Zulassung zu der Prüfung ist in den aktuellen Versionen der Prüfungsverfahrensordnung (PVO) und der Prüfungsordnung (PO) des Studiengangs geregelt.
Prüfungsform Dauer Gewichtung wird angerechnet gem. § 11 Satz 2 PVO Benotet Anmerkung
Laborprüfung 30 %
Klausur 120 Minuten 70 %
Sonstiges
Grundlagen der Fertigungstechnik
Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik
Beide Prüfungsbestandteile (Präsentation und Klausur) müssen mit mindesten 50% bestanden werden.