Areas of Competence: Knowledge and Understanding; Use, application and generation of knowledge; Communication and cooperation; Scientific self-understanding / professionalism.
Die Studierenden
- können Vor- und Nachteile sowie Grenzen und Möglichkeiten verschiedener
Kostenrechnungs- und Controllingmethoden benennen,
- können Begriffe/Regeln/Methoden/Modelle/Theorien voneinander abgrenzen,
- können die Auswirkungen wichtiger ökonomischer Faktoren auf die Kosten des
Unternehmens und - in der langen Frist - auf die Solvenz, Rentablität, Profitabilität und
Liquidität des Unternehmens erklären können und geeignete Maßnahmen ableiten
können.
- entscheiden und begründen auf Basis konstruktiver Aufgabenstellungen, welche
Kostenrechnungsmethode sie in welcher Situation zur Erreichung welchen Ziels anwenden
.
- können alternative Lösungen bzw. Lösungsstrategien für das jeweilige Problem bzw. die
jeweilige Fragestellung kontextbezogen gegeneinander abwägen.
Learning Outcome:
Der Studierende soll nach erfolgreichem Bestehen dieses Moduls folgende Kompetenzen
besitzen:
Wissen (Breite):
• Der Studierende kann die Rolle der Informationsversorgung im Rahmen des
wirtschaftlichen Handelns benennen und erklären. Insbesondere versteht er die Funktion
der Informationsversorgung im Rahmen interpersoneller Handlungen innerhalb und
zwischen verschiedenen Organisationsformen.
• Der Studierende kann Zwecke, Ziele, Strukturen, Funktionen und Prozesse des
Rechnungswesens unter Beachtung des Einflusses von Kultur, Recht und individueller
Interessenlage der Handelnden benennen und voneinander abgrenzen.
• Der Studierende versteht die Umwelt von Unternehmen im Rahmen der
Stakeholder-Betrachtung und der Prinzipal-Agenten-Beziehung und
• kann grundlegende Theorien, Konzepte und Instrumente des Rechnungswesens
bzw. der Informationsversorgung benennen, unterscheiden, erklären und kritisch
bewerten.
Wissen (Tiefe):
• Der Studierende kann die Rolle der Information bei der Wertschöpfung innerhalb
von Organisationen beschreiben, erklären und kritisch hinterfragen, insbesondere kann er
• das Rechnungswesen als unterstützende Aktivität der Wertschöpfungskette
beschreiben, erklären und kritisch hinterfragen.
• Weiterhin kann der Studierende Konzepte und Instrumente des Rechnungswesens
beschreiben, erklären und kritisch hinterfragen.
Fertigkeiten (Instrumentelle und systemische Fertigkeiten)
• Der Studierende kann Ihm unbekannte praktische Probleme des Rechnungswesens
strukturieren,
• notwendige Informationen zur Problemstrukturierung und –lösung ermitteln und
zielorientiert aufbereiten,
• Geeignete qualitative und quantitative Methoden und Techniken des
Rechnungswesens zur Problemlösung auswählen,
• und anwenden,
• die Anwendungsprämissen dieser Methoden und Techniken kritisch hinterfragen,
• die Problemlösung anderer Individuen präsentieren und
• sich die jeweilige Nutzung von IT-Instrumenten problembedingt aneignen.
Die Studierenden
- können "Real Cases" eines Partnerunternehmens oder eines simulierten Unternehmens
unter Anwendung fachwissenschaftlicher Methoden und der Grundregeln
wissenschaftlichen Arbeitens eine erfolgsträchtige strategische Orientierung ausarbeiten
und in eine kostenrechnerische Vorteilhaftigkeitsrechnung münden lassen.
- beurteilen, welche Regeln/Methoden/Modelle für die Bearbeitung des Falls/des
Problems/der Fragestellung am besten geeignet ist und ihre Wahl begründen
können zu einem gewählten Themenschwerpunkt recherchieren, Informationen sammeln
sowie diese bewerten und interpretierend einordnen
- können fallbezogene Lösungen erarbeiten und auf dem Stand der Wissenschaft (weiter-) entwickeln und realisieren
- leiten relevante Forschungsfragen ab und können diese ausformulieren
- wenden Forschungsmethoden in der Praxis / in der Simulation an und bereiten die
zentralen Forschungserkenntnisse zielgruppenspezifisch zur Veröffentlichung auf
Die Studierenden
- können in Diskussionen argumentativ komplexe fachbezogene Probleme und Lösungen
gegenüber anderen Fachvertretern vertreten
- können einzelne Personen und heterogene Gruppen anleiten
- können innerhalb einer Fachdiskussion theoretisch und methodisch fundierte
Argumentationen aufbauen
Die Studierenden
- begründen das eigene berufliche Handeln mit theoretischem und methodischem Wissen
- können selbständig offene Aufgabenstellungen bearbeiten
- reflektieren die eigenen
Einstellungen/Befindlichkeiten/Werte/Überzeugungen/Haltungen oder/und Fähigkeiten
bzgl. Kostenrechnungssystemen vor dem Hintergrund theoretischen und methodischen
Wissens über Kosten und ihre ökonomischen Zusammenhänge.
- reflektieren die eigene professionelle Identität und können die eigenen Stärken
gegenüber (fachfremden) Kollegen an einem praxisorientierten Beispiel begründen
- reflektieren die eigene professionelle Identität und können die eigenen beruflichen
Entscheidungen angesichts gesellschaftlicher Erwartungen und Folgen begründen,
bewerten und gegebenenfalls revidieren.